Gründe
Im Gegensatz zu zum religiösen
Gewissen der Amerikaner waren die Beweggründe der
Europäer eher die Ideale der Französischen
Revolution, anfangs mit nur wenigen Mitgliedern, mit Einsetzen des
Liberalismus aber immer stärker werdend. Die erste
internationale Friedenskonferenz fand bereits 1843 in London statt,
gefolgt von Brüssel 1848 und den beiden schon sehr
großen Kongressen 1849 in Paris und 1850 in Frankfurt am
Main. Sie hatten das Ziel der Schaffung eines Völkerrechts mit
überstaatlichem Schiedsgericht, um weitere Kriege zu
verhindern. Durch den Krimkrieg (1853-1856) und die ersten
Kriegsfotografien, die in englischen Tageszeiten
veröffentlicht wurden, gelangten die Grausamkeiten der
militärischen Konflikte ins öffentliche Bewusstsein,
die schlechte Versorgung der Soldaten sorgte für zahlreiche
Proteste bei der Bevölkerung.
Die Krankenschwester Florence Nightingale (1820-1910) gehörte damals zu den Mitbegründerinnen der modernen Krankpflege und war eine Reformerin des Sanitätswesens, da viele Soldaten aufgrund der schlechten Versorgung und nicht durch ihre Verletzungen ums Leben kamen. Einen weiteren wichtigen Schritt tat der Schweizer Henry Dunant, der 1863 das „Rote Kreuz“ gründete, seit 1864 gibt es die Genfer Konvention, eine internationale Vereinbarung zum Völkerrecht.
Die Krankenschwester Florence Nightingale (1820-1910) gehörte damals zu den Mitbegründerinnen der modernen Krankpflege und war eine Reformerin des Sanitätswesens, da viele Soldaten aufgrund der schlechten Versorgung und nicht durch ihre Verletzungen ums Leben kamen. Einen weiteren wichtigen Schritt tat der Schweizer Henry Dunant, der 1863 das „Rote Kreuz“ gründete, seit 1864 gibt es die Genfer Konvention, eine internationale Vereinbarung zum Völkerrecht.